Was?

Gemeinsam-Gärtnern Ulm Neunkirchengarten

Urban Gardening heisst essbare Gärten direkt in der Stadt – von allen für jeden.

Es geht darum Flächen welche brach liegen oder die zu Dekorations-Zwecken genutzt werden umzuwandeln in essbare Landschaften.

Ob Kreisverkehr – Blumentopf – Flussufer oder Wiese – warum nicht statt einer Buche einen Apfel-, Kirsch-, oder Birnen-Baum pflanzen?

Die Philosophie

Wir leben getrennt von der Natur.

Das Essen kommt aus dem Supermarkt. Logisch. Wir haben ja auch gar keine Zeit.

Wir sind aber Teil der Natur – wenn wir das ignorieren werden wir nicht glücklich werden.

Man muss nicht zurück in die Höhle aber wirklichen Fortschritt mit sinnvoller Tradition und sinnvoller Lebenskultur vereinen.

Gratis Obst – yes why not?

Es gibt ein paar Obstbäume entlang der Donau, der bekannteste ist wohl der Apfelbaum direkt vor der Stadtmauer neben den Holztreppen auf denen man im Sommer so schön sitzen kann.

Diese Äpfel sind völlig Gratis – ein Geschenk der Natur so zu sagen – warum diese Geschenke nicht annehmen?

Aber reichen Sie denn für alle?

Scheinbar ja. Selbst im Winter hingen noch einige Äpfel am Baum 🙂

Es wäre schön wenn (natürlich unter Beachtung der Artenvierfalt/Biodiversität) mehr Obstbäume z.B. in der Friedrichsau gäbe – von denen der moderne Bürger zehren kann.

Kartoffel Innovationen

Eine Kartoffel ist für mich das genialste Geschenk der Natur – frisch aus dem Boden schmecken Sie am besten 🙂

kartoffel-ernte-2013

Das ist die Ernte von EINER EINZIGEN (wirklich gut gelungenen) Pflanze.

Sie sind normalerweise sehr pflegeleicht und wachsen auf sandig bis lehmigen Böden. Nur die Wasserzufuhr muss passen.

Nach dem Sähen muss man 5-6 Monate lang eigentlich nichts an ihnen machen. Nach 5-6 Monaten erhält man dann (normalerweise) 3-5 Kartoffeln pro 1 gesäten Kartoffel.

Das kann jedes Kind und kann den Alltag extrem entschleunigen.

Warum diese Geschenke nicht annehmen?

Lebensmittel Souveränität

Es wäre wichtig wieder ein Stück unabhängiger von Supermarkt, Erdölpreis und Verfügbarkeit und (STARK SUBVENTIONIERTEN! mit c.a. 140 Mrd.€ in 2012, Quelle) Lebensmitteln zu sein, welche am Weltmarkt (wer mehr zahlt – bekommt) wie Aktien gehandelt werden.

Haben Sie Verbesserungsvorschläge zu diesem Text/Zur Website/möchten Sie mit uns in Kontakt treten? Danke für ihre Aufmerksamkeit und Interesse!