2. Ulmer Saatgut-Börse mit Vortrag „Alte Gemüsesorten in Ulm“ – Samstag, 10. Februar 2018, 12 – 16 Uhr (Vortrag: 12 Uhr), Museum für Brotkultur

Herzliche Einladung zur

2. Ulmer Saatgut-Börse mit Vortrag „Alte Gemüsesorten in Ulm“:
Samstag, 10. Februar 2018, 12 – 16 Uhr (Vortrag: 12 Uhr), Museum für Brotkultur

Zur 2. Ulmer Saatgut-Börse:
„Wer die Saat hat, hat das Sagen“! Unter diesem Motto wird auch die 2. Ulmer Saatgut-Börse stattfinden. Rechtzeitig vor Beginn der neuen Gartensaison sind dazu Haus-, Klein- und Blumentopfgärtner*innen eingeladen. Diesmal im Museum für Brotkultur. Einerseits kann mitgebrachtes Saatgut getauscht werden. Andrerseits gibt es ein reiches Kauf-Angebot, u.a. vom Saatgut-Garten Wolfegg. Klaus Lang bietet hier seit über 25 Jahren Bio-Saatgut von verschiedensten Gemüsesorten und Kräutern an. Dies in Zusammenarbeit mit dem „Genbänkle“, einem Netzwerk für Sortenretter und -erhalter der Nutzpflanzenvielfalt mit Schwerpunkt Baden-Württemberg.

Zum Vortrag von Dr. Denise Emer (12 Uhr):
„Über die Suche nach alten Gemüsesorten in der ehemaligen Gärtnerstadt Ulm“
Ulm war lange Zeit eine Hochburg im Anbau und der Zucht von Gemüse. Bekannt sind der Ulmer Spargel und vielleicht noch die Ulmer Ochsenhörner, doch wo sind all die anderen Sorten geblieben? Wer kennt diese Sorten noch: Ulmer blutrotes Rotkraut, Ulmer großer blauer (roter) Herbst-Rettig oder die Ulmer lange (Rübe)? Was ist der aktuelle Stand der gärtnerischen Traditionen in Ulm? Das Projekt Genbänkle hat sich unterstützt von der Staudengärtnerei Gaissmayer auf die Suche nach Antworten auf diese Fragen gemacht. Die erfreulichen, aber auch die weniger erfreulichen Ergebnisse werden wir Ihnen in diesem Vortrag vorstellen.
Dr. Denise Emer ist Dipl. Biologin und Mitarbeiterin im Projekt Genbänkle und im Alblinsen-Förderverein für alte Kulturpflanzen auf der Schwäbischen Alb e.V.

Eintritt frei – Spenden erwünscht!
Für Getränke und kleines Vesper ist gesorgt!
Veranstalter: Bündnis für eine agrogentechnikfreie Region (um) Ulm in Zusammenarbeit mit dem Museum für Brotkultur und dem Genbänkle. Unterstützt von Ulmer Umweltorganisationen.

Zum Vortrag von Dr. Denise Emer:

„Über die Suche nach alten Gemüsesorten in der ehemaligen Gärtnerstadt Ulm“

Ulm war lange Zeit eine Hochburg im Anbau und der Zucht von Gemüse. Bekannt sind der Ulmer Spargel und vielleicht noch die Ulmer Ochsenhörner, doch wo sind all die anderen Sorten geblieben? Wer kennt diese Sorten noch: Ulmer blutrotes Rotkraut, Ulmer großer blauer (roter) Herbst-Rettig oder die Ulmer lange (Rübe)? Was ist der aktuelle Stand der gärtnerischen Traditionen in Ulm? Das Projekt Genbänkle hat sich unterstützt von der Staudengärtnerei Gaissmayer auf die Suche nach Antworten auf diese Fragen gemacht. Die erfreulichen, aber auch die weniger erfreulichen Ergebnisse werden wir Ihnen in diesem Vortrag vorstellen.

Dr. Denise Emer ist Dipl. Biologin und Mitarbeiterin im Projekt Genbänkle und im Alblinsen-Förderverein für alte Kulturpflanzen auf der Schwäbischen Alb e.V.

Flyer: http://www.genfrei-ulm.de/wp-content/uploads/2018/01/Flyer-2.-U.-Saatgut-B-A4.pdf

Links:

http://www.genfrei-ulm.de/

http://www.genbaenkle.de/veranstaltungen/2-ulmer-saatgut-boerse/

http://www.museum-brotkultur.de/index.php?option=com_content&view=article&id=25&Itemid=71

http://www.genbaenkle.de/ e.V.

Bilder vom Vortrag:

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90% der Sorten verschwunden.

Gut besuchte Veranstaltung. Interesse ist da, weiter so!

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Keywords:

Ulmer Rübenmus, Ulmer Zwiebel, Söflinger Rettich (Ostergruss?), Samen Fetzer Gönningen, Bamberger Wirsing/Knoblauch, Traditionsreiche Sorten, Albecker Butterbirne, Birnenschnitz, 3000 Linsensorten, alle 6 Jahre wieder aussähen damit die Lebensfähig bleiben, Alblinse als Altenlinse gelistet in der Genbank in Russland, kleine nationale Genbanken „Genbänkle“, Netzwerk für Sortenretter und Erhalter der Nutzpflanzenvielfalt, so viele Einzelkämpfer Klaus Lange 5000 Gemüsesorten in Wolfegg, Erdbeerspinat, Zuckerwurzel,

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